Tag der Rückengesundheit – Bandagen und Orthesen machen bei Rückenschmerz wieder mobil

Rund 40 Prozent aller Erwachsenen leiden an Rückenschmerzen. Fast jede zehnte Krankschreibung geht nach Aussage der Techniker Krankenkasse auf Rückenprobleme zurück. Schmerzen in Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule zählen damit zu den großen Volksleiden. „Bandagen und Orthesen lindern Schmerzen, fördern Mobilität und steigern damit die Lebensqualität der Patienten, die nach eigenen Angaben dank ihres Hilfsmittels weniger Medikamente brauchen und Operationen oft vermeiden können.“ So fasst Oda Hagemeier, Geschäftsführerin eurocom, anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März die Quintessenz der repräsentativen Patientenbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zu Nutzen und Wirksamkeit medizinischer Hilfsmitteln zusammen.

Hilfsmittel haben hohen Nutzen und führen zügig zurück ins Alltags- und Berufsleben

Die Allensbach-Befragung, bei der insgesamt rund 1.300 Patienten zu Wort kommen, ergibt: Aktuell tragen 13 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahren, das sind ca. 7,8 Millionen Menschen, aufgrund von Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates Bandagen und Orthesen. Und das mit großer Zufriedenheit. Das spiegeln die Umfrageergebnisse eindrucksvoll wider: 54 Prozent der Träger von Bandagen und Orthesen konnten ihren Schmerzmittelkonsum reduzieren, 22 Prozent verzichten sogar ganz auf Schmerzmittel. Zudem berichten 21 Prozent, dass sie dank ihres Hilfsmittels eine Operation vermeiden konnten und 71 Prozent, dass sie wieder mobiler sind. Insgesamt attestieren 81 Prozent aller Träger von Bandagen und Orthesen ihrem Hilfsmittel einen hohen Nutzen mit praktischen Folgen: Bandagen und Orthesen helfen den Menschen, schneller wieder berufstätig zu sein. Mehr als die Hälfte derjenigen, die nach der Verletzung oder Erkrankung nicht arbeitsfähig waren, konnte aufgrund der verordneten Bandage bzw. Orthese zeitiger an den Arbeitsplatz zurückkehren.

„Bandagen und Orthesen sind ein wichtiger Therapiebaustein bei der Behandlung von Rückenschmerzen“, bestätigt Dr. med. René Toussaint, der als Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin seit mehr als 20 Jahren Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt. Wenn die Hilfsmittel mit Maßnahmen wie Bewegungstherapie oder Gesprächen zum persönlichen Verhalten kombiniert werden, könne das die Mehrheit aller berufstätigen Rückenkranken zügig zurück ins Alltags- oder Berufsleben bringen. Bandagen und Orthesen reduzieren schmerzhafte und fehlbelastende, schädigende Bewegungen, unterstützen die Wirbelsäule stabilisierend, richten sie auf, regen zur Korrektur an und entlasten schmerzhafte Bereiche. Sie verbessern die Körperhaltung und aktivieren die Rumpfmuskulatur. Der Patient empfindet einerseits weniger Schmerzen, andererseits gibt ihm das Hilfsmittel ein höheres Sicherheitsgefühl. Dadurch kann er in der Regel schneller auch wieder dazu motiviert werden, sich zu bewegen. Durch die positiven Wirkungen einer Rückenbandage oder -orthese in den schmerzenden Arealen fällt es vielen Betroffenen leichter, ihre Übungstherapie oder Belastungsanforderungen im ersten Schritt der Wiederherstellung der Belastbarkeit der Wirbelsäule auszuführen.

Die Umfrageergebnisse zum Nachlesen

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach hat eurocom in der Broschüre  „Nutzen und Wirksamkeit medizinischer Hilfsmittel: Steigende Lebensqualität durch weniger Schmerz und mehr Mobilität“ zusammengefasst. Die Publikation kann unter www.eurocom-info.de/service/publikationen/ kostenlos bestellt werden und steht dort auch zum Download bereit.

Über eurocom  

eurocom ist die Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel. Der Verband versteht sich als Gestalter und Dialogpartner auf dem Gesundheitsmarkt und setzt sich dafür ein, das Wissen um den medizinischen Nutzen, die Wirksamkeit und die Kosteneffizienz von Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmitteln zu verbreiten. Zudem entwickelt eurocom Konzepte, wie sich die Hilfsmittelversorgung aktuell und in Zukunft sicherstellen lässt. Dem Verband gehören nahezu alle im deutschen Markt operierenden europäischen Unternehmen aus den Bereichen Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel an.

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Antje Schneider, eurocom – european manufacturers federation for compression therapy and orthopaedic devices
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